Ökourlaub in der Uckermark: 6 Tipps für Entdecker …

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In die Ferne schauen und der Stille lauschen … ~ Foto: djd/Kappest/Uckermark

Ökourlaub im Trend: Die Uckermark setzt Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit und Naturerlebnis

Immer mehr Menschen möchten sich auch in den Ferien biologisch ernähren, schadstofffrei wohnen und die Natur entdecken, ohne Spuren zu hinterlassen: Ökourlaub boomt.

Zum Vorreiter in Sachen grüner Auszeit hat sich die Uckermark – ganz im Norden von Brandenburg – gemausert. Dort dreht sich mittlerweile fast alles um genussvollen Urlaub im Einklang mit der Natur.

6 Tipps für Entdecker …

~ Foto: djd / Kappest / Uckermark

Seltene Arten wie Eisvogel, Kiebitz und Fischadler sind in der Uckermark zu Hause ~ Foto: djd/Kappest/Uckermark

Erkundungstour

Neuankömmlinge machen sich am besten in Begleitung eines erfahrenen Naturführers auf den Weg durch die einmalige Landschaft. Zwischen den über 500 Seen, weiten Wäldern und verschwiegenen Mooren kennt der Experte die besten Plätze, um Eisvögel und Fischadler zu beobachten, Libellen beim Kunstflug zuzuschauen oder die architektonischen Meisterleistungen der Biber zu bestaunen. „Ganz nach Lust und Laune kann man zu Fuß, mit dem Rad oder auch mit dem Kanu einen Ausflug starten“, weiß Beate Fuchs, Reiseexpertin vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

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Klimafreundlich wohnen – etwa im Gutshof Kraatz ~ Foto: djd/Uckermark/Weinschänke Kraatz

Umweltfreundliche Unterkünfte

Ökologie macht bei vielen uckermärkischen Gastgebern nicht vor der Haustür halt, sondern zieht direkt ein, zum Beispiel im denkmalgeschützten, ökologisch sanierten Gutshof Kraatz mit eigener Kelterei. Urlauber wohnen in klimaneutralen Ferienhäusern, erbaut im letzten und vorletzten Jahrhundert. • guthof-kraatz.de

Behutsam modernisiert wurde auch das gräfliche Forsthaus derer von Ahlimb in Ringenwalde. Die geschmackvoll und ökologisch eingerichteten Ferienwohnungen bieten einen Blick auf den alten Obstgarten und in die weite Ferne. • altergarten-feriendomizil.de

Ausgebucht? Über die Homepage des tmu tourismus-uckermark.de kann man gezielt nach weiteren klimafreundlichen Unterkünften suchen.

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Von der Wiese direkt auf den Tisch – Wildkräuter sammeln für köstliche Gerichte ~ Foto: djd/pratensis/Uckermark

Kräuterwanderungen

Unkraut oder Leckerbissen? Bei einer Wanderung mit Kräuter-Expertin Ulrike Dittmann lernt man Wald und Wiesen von der kulinarischen Seite her kennen. Von selbst gesammelten Wildkräutern bis zum leckeren Pesto ist der Weg dann nicht mehr weit.

Die rund zweistündigen Themenwanderungen werden in der warmen Jahreszeit an vielen Orten in der Uckermark angeboten. Informationen dazu gibt es telefonisch unter 03984.835883.

~ Foto: djd / Kappest / Uckermark

Wandern ohne Gepäck – ein Esel marschiert mit ~ Foto: djd/Kappest/Uckermark

Mit dem Esel unterwegs

Ein echtes Highlight für Familien startet in Suckow, im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Dort, an der Eselstation, erhält man einen vierbeinigen Begleiter als Lasttier. Gemächlich – und klimaneutral – geht es damit durch den Norden der Mark Brandenburg.

Kinder ab zwei Jahren und bis 35 Kilo dürfen auch reiten. Kurze Ausflüge und mehrtägige Wanderungen sind ganzjährig möglich.

Tipp: Bei einer Wochentour steuert man jeden Tag eine andere Eselstation an, die einzelnen Etappen variieren zwischen zehn und 25 Kilometern. Mehr Informationen findet man unter celine-aktiv-reisen.de/esel-wandern.

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Mit einer „Biberburg“ lässt sich die Uckermark vom Wasser aus erkunden ~ Foto: djd/Kappest/tmu

Mit dem Haus-Floß unterwegs

Die Eiszeit hat in der Uckermark eine weitläufige Wasserlandschaft geschaffen aus mehreren Hundert Seen, Flüsschen und Kanälen. Dieser Lebensraum von Eisvogel, Seeadler und Biber ist ideal geeignet für ausgedehnte Bootstouren. Ein Erlebnis der besonderen Art ist die Fahrt mit einer „Biberburg“, eine rustikale Mischung aus Hausboot und Floß, die Gäste klimafreundlich durchs Wasser gleiten lässt.

Tipp: Es ist möglich, Boot und Ferienwohnung in Kombination für kurze Tagestrips zu mieten. Weitere Informationen gibt es unter biberburg-tours.de.

 Die Eiszeit formte in der Uckermark eine Landschaft aus Wasser und sanften Hügeln ~ Foto: djd/Kappest/tmu


Die Eiszeit formte in der Uckermark eine Landschaft aus Wasser und sanften Hügeln ~ Foto: djd/Kappest/tmu

Regional genießen

Frischer Fisch aus einem der vielen Seen, Gemüse und Obst aus Bio-Anbau, Pilze und Wild aus den heimischen Wäldern – die Uckermark ist stolz auf ihre regionale Küche.

Wer mag, lässt sich für den Ausflug einen Picknickkorb mit typischen Spezialitäten bestücken oder holt sich in der Broschüre „So schmeckt die Uckermark“ – zum Download auf der tmu-Website – Anregungen für die nächste Tour.

Weitere Infos gibt es über die Website des Tourismus Marketing Uckermark (tmu): tourismus-uckermark.de.

(Text + Fotos: tmu über djd, 29.08.2016)

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