Auf den Spuren des Kakaos durch Peru

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Kakaobohnen ~ Foto: Promperú

Der Kakao entwickelt sich mehr und mehr zu einem der wichtigsten Anbauprodukte Perus. Eine Reise auf seinen Spuren ermöglicht es, viel Neues über den Kakao und seinen Anbau zu lernen, dabei die Schönheiten des Landes zu entdecken und natürlich ausgiebig peruanische Schokoladenprodukte zu kosten.

Peru und sein Kakao können auf eine lange, fast 1000-jährige Beziehung zurückblicken. Es heißt, dass der Kakaobaum aus den Flussbecken des tropischen Amazonasregenwaldes stammt und erst von dort aus nach Mittelamerika gebracht wurde. Die Kombination aus hervorragenden klimatischen Bedingungen und fruchtbaren Böden bringt ein schmackhaftes Produkt hervor, das sich weltweit zunehmender Beliebtheit erfreut.

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Ernte der Kakaofrüchte ~ Foto: Promperú

In zehn der 24 Regionen des Landes wird heute auf insgesamt ungefähr 40.000 Hektar Kakao angebaut, fast alle Plantagen liegen in den östlichen Anden. Vor allem der Bio-Kakao aus Peru hat sich zum wahren Exportschlager gemausert. Zudem wachsen in Peru einige einzigartige Kakaosorten.

Bei den International Chcoloate Awards in London wurde 2015 die Schokoladensorte Piura Milk des peruanischen Herstellers Cacasuyo zur besten Milchschokolade gewählt.

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Kakao und Schokolade – das „braune Gold“ ~ Foto: Promperú

Auch in der vielgelobten peruanischen Gastronomie spielen Kakao und Schokolade eine wichtige Rolle. Ob Hauptspeise oder Dessert, Kuchen oder Getränk – das „braune Gold“ ist eine wichtige Zutat für viele Klassiker der landestypischen Küche.

Im Schokoladenmuseum mit eigener Fabrik in Lima wird die maschinelle Herstellung von Schokolade demonstriert. Besucher erfahren, wie die verschiedenen Aromen hergestellt werden und können die fertigen Produkte nach Herzenslust probieren.

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Einblicke in die Schokoladenherstellung ~ Foto: Promperú

Das Schokoladenmuseum in Cusco, der ehemaligen Hauptstadt des Inka-Imperiums und Tor nach Machu Picchu, bietet einen Workshop zum Prozess der Schokoladenherstellung an, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer virtuell von der Plantage im Dschungel bis hin zur fertigen Schokoladentafel führt.

Da es vielen Menschen eine große Freude bereitet, selbst Hand anzulegen, können die Besucher ihre eigene Schokolade mit ihren Lieblingsaromen herstellen.

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Bei der Kakaoernte dabei sein … ~ Foto: Promperú

Ebenfalls empfehlenswert ist ein Besuch auf einer Kaffee- und Kakaoplantage, beispielsweise Julia’s Farm bei bei Huayopata. Viele der Farmen fungieren auch als Hotel mit Restaurant, so dass die Gäste komplett in die Welt des Kakaos eintauchen können. Sie begleiten die Kakaobohne von der Ernte über die verschiedenen Produktionsstufen bis zum fertigen Produkt. Am Ende winkt eine selbst zubereitete Tasse Kakao.

Die Schokoladenerlebnisse können einzeln als Ausflüge gebucht werden oder zu einer kompletten Schokoladenreise zusammengestellt werden. In Deutschland ist eine solche Reise beispielsweise buchbar bei Pangea Travel & Tourism oder bei For Familiy Reisen.

Weitere Informationen: peru.travel/de

Über Promperú

Promperú, die peruanische Kommission für die Förderung von Export und Tourismus, ist als Teil des Ministeriums für Außenhandel und Tourismus die offizielle Instanz zur Förderung und Bewerbung von Peru als Tourismusdestination.

Weitere Informationen gibt es unter peru.travel/de und auf den offiziellen Social-Media-Kanälen:
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Youtube: youtube.com/VisitPeru
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(Text + Fotos: Promperú, 12.09.2016)

 

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