Im Geopark Schwäbische Alb die Erdgeschichte entdecken

Das sagenumwobene Eselsburger Tal und en Wanderungen ein. Sein bekanntestes Merkmal: die Steinernen Jungfrauen ~ Foto: epr/Landkreis Heidenheim/Katja Fouad Vollmer

Die Welt ist voller wundersamer und beeindruckender Landschaften, die über Millionen von Jahren entstanden sind. Wind und Wetter formten tiefe Schluchten, dunkle Höhlen und glasklare Karstquellen.

Um solch faszinierende Gegenden zu entdecken, muss man nicht weit fahren, denn auch Deutschland verfügt über Natur, die einen zum Staunen bringt!

Die Schwäbische Alb zeugt als UNESCO-zertifizierter Europäischer Geopark eindrucksvoll von den Spuren der Erdgeschichte. Grüne Hügel und bizarre Felsformationen sorgen für imposante Anblicke und bieten spannende Routen.

Der Albschäferweg beherbergt viele flauschige Zeitgenossen, die auf den satten Wiesen grasen ~ Foto: epr / Landkreis Heidenheim / Heiko Grandel

Ein besonderes Highlight ist der 158 Kilometer lange Albschäferweg, der auf zehn abwechslungsreichen Etappen vorbei an Wachholderheiden, Kalkmagerrasenwiesen und verwunschenen Wäldern führt.

Der naturbelassene Weg beginnt in Giengen an der Brenz, der Heimatstadt von Teddybärenerfinderin Margarete Steiff, und endet auf den letzten Metern an der Egau in Bayern.

Entlang der Strecke stoßen Besucher immer wieder auf kulturelle Stätten, die zum Verweilen einladen. Von der Burg Katzenstein über die Vogelherdhöhle im Lonetal bis hin zur Kneippanlage am Brenzursprung, wo müde Beine schnell zu neuen Kräften kommen – es gibt einiges zu entdecken.

Mit 587 Metern ist die Charlottenhöhle eine der größten Tropfsteinhöhlen Süddeutschlands ~ Foto: epr /© Stadt Giengen

Ebenfalls einen Abstecher wert ist die Charlottenhöhle in Hürben, die längste begehbare Schauhöhle Süddeutschlands. Sie ist ein wahres Tropfsteinparadies, das dank seiner neuen Beleuchtung noch geheimnisvoller erscheint als zuvor.

Der große Abenteuer- und Wasserspielplatz sowie die Möglichkeit zu grillen oder einzukehren machen den Ausflug dorthin perfekt!

Spannung verspricht auch ein Abstecher zum Heldenfinger Kliff, wo die Geschichte der Erde noch absolut greifbar ist. Es handelt sich dabei um einen Teil der Felsküste des tertiären Meeres vor 15 Millionen Jahren. Die Wellen haben hier auf einzigartige Weise Hohlkehlen aus dem Fels gespült, wodurch faszinierende Aushöhlungen entstanden.

Auch das Steinheimer Becken erregt Aufmerksamkeit, zeugt der Krater doch vom Einschlag eines Meteoriten und dient als Fundstelle verschiedenster Fossilien. Für welche Etappe man sich auch entscheidet, erholsame und gleichzeitig aufregende Stunden sind gewiss!

Alle Details zu den Routen und Sehenswürdigkeiten gibt es unter heidenheimer-brenzregion.de.


(Text + Foto: Landratsamt Heidenheim, 21.07.2017)

 

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