Mallorca im Vorfrühling genießen

Winter, Sonne, Sonnenschein! Palma macht den grauen Wolken Beine

Kurze Tage, Kälte, Dunkelheit: Das schlägt vielen aufs Gemüt! Als bestes Mittel gegen die Tristesse gilt Sonnenschein. Nicht so heiß wie im Sommer, aber angenehm warm strahlt die Sonne auch in den Wintermonaten über Mallorca.

Palma gilt als eine der reizvollsten Städte des Mittelmeerraums. In den verwinkelten Gassen der Altstadt wollen wahre Paläste entdeckt werden, Jachthäfen und Palmenalleen verschmelzen zu einer perfekten Postkartenidylle und auf den Flaniermeilen schlägt der Puls des Stadtlebens in einem angenehmen Rhythmus weiter – hier wird dem Winterblues im Nu der Gar ausgemacht.

Kunst & Kultur satt

Kulturfreunde statten einem der zahlreichen Museen in Palma einen Besuch ab, ganz ohne Schlange zu stehen. Das Es Baluard, das Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst, etwa punktet mit Werken von Fernand Léger, Joan Miró, Pablo Picasso oder Antoni Tàpies. Und ist darüber hinaus ein architektonischer Hingucker: Das moderne Gebäude schmiegt sich direkt an die historische Stadtmauer (esbaluard.org).

Für musikalische Highlights im Winter sorgt u.a. das Symphonie-Orchester der Balearen. Im Auditorium, dem Konzertsaal direkt am Meer,  bietet es Klassik vom Feinsten.

Wem der Sinn nach Oper steht, ist im Teatre Principal in der Altstadt bestens aufgehoben. Am 7., 9. und 11. März 2018 etwa wird dort „Figaros Hochzeit“ von Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt (teatreprincipal.com).

Hoch hinaus in der Kathedrale

Ab April lässt sich Palma bei einer Tour über die Außenterrassen der ehrwürdigen Kathedrale La Seu wieder von oben entdecken. Das ist wahrlich ein Blick hinter die Kulissen dieses Meisterwerks der Gotik aus dem 14. Jahrhundert. Es geht 208 Stufen die Glockentürme hinauf (und wieder hinunter) und außen an der Hauptrosette entlang: Sie gehört mit einem Durchmesser von rund 13 Metern und 1.200 Einzelfenstern zu den größten und beeindruckendsten Europas (catedraldemallorca.org).

Im Bauch der Stadt

Palma und seine drei Markthallen in Santa Catalina, am Olivar-Platz oder in Pere Garau – sie sind der Herzschlag des jeweiligen Stadtteils. Seit einiger Zeit sind dort nicht nur Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch & Co. im Angebot, man findet auch Stände für den kleinen Snack zwischendurch.

Vom Frito Mallorquín, einer Inselspezialität mit Innereien, über Austern bis zu frisch gerolltem Sushi wird dort für jeden Geschmack etwas kredenzt (mercatolivar.commercatdesantacatalina.com, mercatperegarau.es).

Ein kulinarischer Spot ist auch der Gastro-Markt San Juan im alten Jugendstil-Schlachthof s’Excorxador mit Pizza, Pasta, Tapas und Thai-Gerichten (mercadosanjuanpalma.es). Seit kurzem verfügt er über einen Ableger am Paseo Marítimo: „Mercat 1930“ (mercat1930.com).

Für Liebhaber der gehobenen Küche hat Palma ebenfalls einiges zu bieten: Marc Fosh (marcfosh.com) und Adrian Quetglas (adrianquetglas.es) überzeugen ihre Gäste mit Sterneküche der Superlative.

Herrlich mallorquinisch

Wer es urmallorquinisch-traditionell mag, kehrt in Palma zum Beispiel in der Bar Día in der Lonja (C./ dels Apuntadors, 18) ein oder in den urigen Celler Sa Premsa mit seinen riesigen Weinfässern – und lässt sich typische Inselgerichte wie etwa Kaninchen mit Zwiebeln servieren (cellersapremsa.com).

Schlafen wie einst der Adel

Städtereisende können besonders stilvoll in einem der stylischen Boutique-Hotels übernachten, die oft in restaurierten Herrenhäusern in Palmas Altstadt untergebracht sind. Zum Beispiel in den neuen Hotels Es Princep (esprincep.com) oder Súmmum (hotelsummum.com), im Tres (hoteltres.com), Cort (hotelcort.com) oder Sant Francesc (hotelsantfrancesc.com). In der Osterwoche wartet etwas Besonderes auf die Besucher – wenn hunderte von Büßern in langen Prozessionen mit Trommelschlag, Trompeten und meterlangen Ketten an den Füßen durch die Straßen der Mittelmeer-Metropole ziehen. Ein Erlebnis!


(Text: global communication experts GmbH, Foto: © Rafel Balaguer Prunés, 08.02.2018)

 

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