Neueröffnung des Magashi Camps im Akagera Nationalpark

Wilderness Safaris erweitert seinen Ökotourismus-Fußabdruck in Ruanda

Foto: Wilderness Safaris

Wilderness Safaris erweitert seinen ökologischen Fußabdruck in Ruanda und eröffnet Mitte Dezember 2018 ein neues Camp im Akagera Nationalpark – Ruandas letztem geschützten Savannen-Ökosystem.

In Zusammenarbeit mit dem Rwanda Development Board und der Naturschutzgruppe African Parks entsteht das Magashi Camp mit sechs Zelten im nordöstlichen Teil des Parks mit Blick auf den Rwanyakazinga-See. Die langfristige finanzielle Unterstützung von African Parks durch die The Howard G. Buffett Foundation für den Schutz und die Entwicklung von Akagera hat diese weitere Investition von Wilderness Safaris ermöglicht.

Wilde Vielfalt in einigen der schönsten Savannen Ostafrikas

Der 100.000 Hektar große Akagera-Nationalpark liegt im Osten Ruandas an der Grenze zu Tansania und wird seit 2010 von African Parks in Partnerschaft mit dem Rwanda Development Board verwaltet. Er umfasst einige der schönsten Savannen Ostafrikas – offene Ebenen, Wälder, Seen, Sümpfe und grasbewachsene Mittelgebirge. Magashi Camp wird mit sechs Zelten am Ufer des Rwanyakazinga-Sees errichtet – Heimat einer der höchsten Nilpferddichten Afrikas, großen Krokodilen sowie versteckten Sumpfantilopen und Schuhschnabelstörchen in den Auen.

Gäste werden auf geführten Game Drives, Spaziergängen und Bootsausflügen eine Reihe von Wildtieren beobachten können, darunter Büffel, Löwen, Leoparden, Elefanten, Giraffen, Hyänen, Zebras. Der Park beherbergt außerdem fast 500 Vogelarten wie den spektakulären Schuhschnabel mit seinem massiven Schnabel und den fast ausgestorbenen Rotgesicht-Bartvogel. Akagera hat in den letzten acht Jahren einen unglaublichen Wandel durchgemacht, bei dem Wilderei im Wesentlichen beseitigt werden konnte und Flora und Fauna nun gedeihen. 2015 hat African Parks nach 20 Jahren wieder Löwen eingeführt, 2017 folgten Schwarze Nashörner.

Partnerschaft zur Bewahrung von Ruandas letztem geschützten Savannen-Ökosystem

„Wir sind stolz auf diese aufregende Partnerschaft mit dem Rwanda Development Board und African Parks, die weiter unser Engagement unterstreicht, den Weg für nachhaltigen und authentischen Ökotourismus in Ruanda zu bahnen“, so Grant Woodrow, Wilderness Safaris Chief Operations Officer. „Dieses Classic Camp wird unseren Gästen nicht nur ein außergewöhnliches Savannenerlebnis bieten, sondern vor allem eine wesentliche Kernaufgabe erfüllen – und zwar, dabei zu helfen, Ruandas letztes geschütztes Savannen-Ökosystem und seine Arten zu bewahren.“ Das Projekt ist Teil der Vision von Wilderness Safaris, nachhaltige Naturschutzökonomien in Afrika aufzubauen und legt einen weiteren Meilenstein der 35-jährigen Unternehmensgeschichte, die Wilderness Safaris 2018 feiert.

Die Hälfte der Besucher sind Ruander

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Wilderness Safaris bei der Eröffnung des Magashi Camps, die ohne die Unterstützung der Howard G. Buffett Foundation nicht möglich gewesen wäre“, erklärt Jes Gruner, Park Manager für den Akagera Nationalpark. „Nach nur acht Jahren finanziert sich Akagera durch den Tourismus zu fast 75 Prozent selbst, was wiederum umliegenden Gemeinden zugutekommt. Mehr als 36.000 Besucher kamen letztes Jahr in den Park – die Hälfte davon Ruander. Das ist eine herausragende Anerkennung für die Bedeutung von Akagera und Ruandas Naturerbe sowie für die Rolle, die Tourismus für die langfristige Nachhaltigkeit dieser außergewöhnlichen Landschaft spielt.“

High-End Safari Erlebnis mit Gorillas und Savanne

„Mit der Eröffnung von Magashi haben unsere Gäste die ideale Gelegenheit, Ruanda auf zwei Arten kennenzulernen: Bei einem Aufenthalt in der Bisate Lodge erleben sie ein außergewöhnliches Gorilla-Erlebnis im Vulkannationalpark und im Magashi Camp eine spektakuläre Safari in den wunderschönen, artenreichen Savannen von Akagera. Kombiniert mit einem Besuch der Schimpansen und weiteren Primaten in den westlichen Wäldern des Landes, ermöglicht Ruanda ein völlig eigenständiges High-End Safari Erlebnis“, fügt Grant Woodrow hinzu.

Weitere Infos: wilderness-safaris.com


(Text + Foto: Wilderness Safaris, 13.06.2018)

 

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