Im Urlaub entspannen und das Klima schützen

Der NABU gibt Tipps für ein nachhaltiges Urlaubserlebnis

Im Urlaub entspannen und dabei das Klima schützen – das lässt sich einrichten, ganz ohne aufwändige Reisevorbereitungen und weite Wege. Wer den eigenen Garten oder Balkon genießt oder die Seen und Berge in der Region, verzichtet ganz nebenbei auf Umweltbelastungen, die durch Fernreisen verursacht werden. Fast immer stehen in der Nähe Wander- oder Radwege zur Verfügung. Gelegenheiten zum Beobachten von Kranichen oder Gegenden mit besonders schönem Sternenhimmel sind oft nur eine Bahnfahrt entfernt.

Die NABU-Kooperation „Fahrtziel Natur“ lädt ein, stressfrei mit der Bahn in 23 Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate vom Wattenmeer bis in die Alpen zu reisen. Ob Insektenexkursion, Wolfsausstellung, Fledermausführung oder Ferienlager – unter NABU.de/termine finden sich über 1000 Termine allein für die Urlaubszeit.

Ein Besuch beim NABU bietet Gelegenheit, die Vogelwelt an der Nord- und Ostsee, den ökologischen Wert alter Haustierrassen oder die Blütenpracht auf heimischen Orchideenwiesen zu erleben. „In unseren 60 NABU-Naturschutzzentren steht die Natur im Mittelpunkt. Bei einem Ausflug ins Grüne können sie interessante Tiere und Pflanzen entdecken und Menschen treffen, die sich für diese Oasen engagieren.

Darüber hinaus bieten in Deutschland zahlreiche Schutzgebiete einen wunderbaren Gegenpol zur Reizüberflutung des Alltags“, sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Geschützte Flussauen, Moore, ehemalige Militärgebiete oder Bergbaufolgelandschaften dürfen sich fast ohne menschliche Eingriffe entwickeln, daher gibt es auch im Inland jede Menge Wildnis zu entdecken. Ein Urlaub am Meer oder in den Bergen stärkt zudem das Immunsystem. Naturnahe Wälder wirken sich positiv auf die Widerstandsfähigkeit bei Stress aus und eine Auszeit hilft, sich von den belastenden Alarmreizen einer Stadt, die zum Beispiel vom Straßenverkehr ausgehen, zu erholen.

Auch im Garten und auf dem Balkon muss niemand auf Urlaubsgefühle verzichten. Ein naturnaher Garten kommt ohne Kunstdünger und torfhaltige Blumenerde aus und ist ein hohes Gut – für Menschen, Tiere, Pflanzen und das Klima. Zwischen brummenden Hummeln, singenden Vögeln und duftenden Blüten kommt für viele Menschen Entspannung auf. Hektik ausgeschlossen – mit einem Buch im Liegestuhl oder selbstgemachtem Erdbeerkuchen aus eigener Ernte kann der Urlaub beginnen.

NABU-Tipps zum Fahrtziel Natur: nabu.de/reisen

NABU-Tipps zum entspannten Gärtnern: nabu.de/garten

NABU-Informationen für das Niederlausitzer Naturparadies Grünhaus: naturerbe.nabu.de/news


(Text: NABU, 02.07.2018)

 

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