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Wandern zu Klöstern und Burgruinen im nördlichen Harzvorland

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Die Ruine der Asseburg ist ein schönes Ausflugsziel für Familien mit Kindern ~ Foto: djd/Nördliches Harzvorland Tourismusverband

Naturerlebnisse und Kulturgenuss im nördlichen Harzvorland

Mit sanften Hügeln, idyllischen Tälern und dichten Wäldern, mit klaren Quellflüssen und kleinen Seen lädt das nördliche Harzvorland zum Wandern in der frischen Herbstluft ein.

Der Höhenzug Elm zwischen Helmstedt und Wolfenbüttel in Niedersachsen gilt als einer der größten und schönsten Buchenwälder Norddeutschlands. Im Naturpark Elm-Lappwald warten weit abseits von Großstädten und Straßenverkehr zahlreiche ausgeschilderte Rundwege mitsamt Schutzhütten und Ruhebänken auf Aktivurlauber.

Kultur im Rittergut

In den Harlybergen nord-nordwestlich von Vienenburg führt ein Kammweg durch prächtigen Mischwald. Zur einen Seite grüßen die hohen Gipfel des Harzes, zur anderen reicht der Blick weit übers grüne Harzvorland. Hier lädt das Klostergut Wöltingerode im Städtchen Vienenburg zur kulinarischen Rast in alten Gemäuern ein. In der Klosterbäckerei gibt es frisches Brot aus dem Holzbackofen und viele andere regionale Produkte. Manche Klöster, Schlösser und Herrenhäuser öffnen ihre Tore auch für Kulturveranstaltungen, beispielsweise das Rittergut Lucklum am Westhang des Höhenzuges Elm. Veranstaltungen und aktuelle Tipps sind im neuen Blog www.mein-nhavo.de und in der digitalen Gästezeitung #meinNhavo zu finden.

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Das Heimathaus Schladen lädt zu einer archäologischen Zeitreise ein ~ Foto: djd/Nördliches Harzvorland Tourismusverband

Burgruinen aus dem Mittelalter

„Im nördlichen Harzvorland stehen besonders viele Burgen und Burgruinen, sie sind ein schönes Wanderziel für Familien mit Kindern“, rät Beate Fuchs, Reiseexpertin des Verbraucherportals Ratgeberzentrale.de. So zeigt die Burgruine Lichtenberg bei Salzgitter beispielsweise den idealtypischen Grundriss einer hochmittelalterlichen Höhenburg. Und die Asseburg bei Schöppenstedt war einst die größte Höhenburg in Norddeutschland.

Land und Leute lassen sich auch in liebevoll ausgestatteten Heimatmuseen kennenlernen, nicht nur bei schlechtem Wetter sind sie zu empfehlen. Das Heimatmuseum der Fachwerkstadt Hornburg mit original eingerichteten Handwerksstuben liegt beispielsweise in einem Biedermeierhaus unterhalb der Burgmauer. Das Heimathaus „Alte Mühle“ dagegen lädt in die historische Wassermühle des ehemaligen Schlosses Schladen ein und zeigt archäologische Funde aus 7.000 Jahren Siedlungsgeschichte.

(Text + Fotos: Nördliches Harzvorland Tourismusverband .e.V., Wolfenbüttel über djd, 25.08.2016)

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