Brauchtum & Traditionen,  Kirgistan

Zum Baumwollpflücken nach Kirgistan

Nomad bietet 14-tägige authentische Erlebnisreise nach Kirgistan

Biobaumwolle pflücken, im Bauerndorf bei Gastfamilien leben, gemeinsam arbeiten, essen, die Zeit verbringen: Auf der Familien-Erlebnisreise von nomad „Zum Baumwollpflücken nach Kirgistan“ tauchen Familien in eine vollkommen andere Lebenswelt ein.

Dabei sind die Familienmitglieder selbst aktiv – zur Biobaumwollernte in Kirgistan wird jede helfende Hand gebraucht. Vier Vormittage gehen die erwachsenen TeilnehmerInnen mit den Bauern aufs Feld, während die Kids zwischen 6 und 14 Jahren Ferienbekanntschaften mit ihren kirgisischen Altersgenossen schließen. Am Nachmittag ist Zeit für Wander- oder Reitausflüge oder einen Besuch in einer Baumwollfabrik.

Auf den Ernteeinsatz folgt eine abwechslungsreiche Reise in den Norden des Landes in Zentralasien. Dazu gehört ein Badetag am Issyk-Kul-See ebenso wie das Anfertigen eines traditionellen Filzteppiches oder die Halbtageswanderung zu den Sommerweiden der Nomaden im Chon-Kemin-Nationalpark. Den Rahmen des Reiseprogramms bildet die Erkundung der Hauptstadt Bishkek.

Für die südkirgisischen Bauernfamilien ist der Besuch aus dem fernen Ausland alles andere als Alltag. Sie freuen sich sehr auf die Gelegenheit, in ihren Gästen ein Fenster zu einer ihnen unbekannten Welt zu öffnen. Das gilt umgekehrt natürlich genauso. Auf diese Weise verbindet die Reise freiwilliges Engagement mit erlebnisreichen Familienferien. Dabei können die Besucher sicher sein, dass sie mit ihrem Ernteeinsatz niemandem den Arbeitsplatz streitig machen. Das Baumwollpflücken ist keine Folklore, sondern eine sinnvolle Hilfsleistung.

„Wir sind bei unseren Familienreisen sehr darauf bedacht, außergewöhnliche und authentische Reisen von höchster Qualität anzubieten“, so Julietta Baums, Geschäftsführerin nomad – Reisen zu den Menschen. Und Baums weiter: „Das persönliche Kennenlernen fremder Menschen und Kulturen abseits des Massentourismus steht im Vordergrund unserer Familienreisen“.

Die ungewohnte (aber natürlich freiwillige) Feldarbeit an der Sonne erfordert einige Ausdauer. Überdies sollten die Reiseteilnehmer bereit sein, sich an die einfachen Lebensbedingungen im Dorf anzupassen. Für die Gehstrecken im Gebirge ist eine normale Kondition ausreichend. Die teils längeren Autofahrten werden – wo immer möglich – durch Pausen, Besichtigungen und Wanderungen aufgelockert.

Über nomad

nomad ist seit mehr als 15 Jahren Spezialist für Reisen nach Arabien, Zentralasien und ins nördliche Afrika. Kleine Gruppen lassen viel Raum für alltägliche Begegnungen auf Augenhöhe. Schwerpunkte bilden Geländewagentouren sowie Kamel- und Eseltrekkings. Auch individuelle Reisewünsche werden erfüllt.

nomad ist Mitglied im Verband für nachhaltigen Tourismus, „forum anders reisen“, und erfüllt den strengen Kriterienkatalog für umwelt- und sozialverantwortliches Reisen. Im März 2009 wurde nomad als einer der ersten deutschen Reiseveranstalter mit einem Qualitätssiegel für nachhaltigen Tourismus ausgezeichnet. Prämiert wurde der Veranstalter aus Gerolstein für seine außergewöhnlichen Reisen auch mehrfach mit der Goldenen Palme der GEO Saison. Seit Mai 2009 gehört nomad dem Reiseveranstalter-Netzwerk “Haus der Spezialisten” an, dessen Mitglieder sich jeweils auf eine bestimmte Region der Welt spezialisiert haben.


(Text + Foto: nomad, 20.05.2014)

Schreibe einen Kommentar